Warum kaufst du?

EMS-Mediamarketing

Stell dir selbst einmal die Frage: Was war deine letzte große Anschaffung? Also so etwas in der Art, wie ein Smartphone, eine Uhr, ein Tablet, einen Fernseher, einen tollen Urlaub oder so etwas.

Und nun beantworte bitte ehrlich die Frage, warum du es dir gekauft hast. Nein im Ernst und ganz ehrlich! Warum hast du das gekauft?
Weil es dringend notwendig war? Um ein defektes Vorgängerteil unbedingt zu ersetzen, oder aus einem anderen sachlichen Grund?

Ich wette, dass du bei den meisten dieser Anschaffungen sagen kannst, dass es eher eine Bauch-, als eine Kopfeintscheidung war.

Kopfentscheidungen kaufen eher solche Dinge wie Versicherungen. Dafür brauchen wir keinen Bauch. Das sind rein notwendige Entscheidungen.

Du wirst jeden Tag ausgetrickst

Aber auch die kleinen Dinge des täglichen Lebens kaufen wir oft, weil unser Gefühl es uns sagt. Brot und Brötchen sind hier sehr gute Beispiele.

Denkst du wirklich, dass es technisch nicht möglich wäre, dass der Geruch von frisch Gebackenem nicht in den Verkaufsraum eines Supermarktes zieht?

Oder, dass es aus Platzgründen unmöglich wäre, dass der Backautomat nicht im Lager stehen könnte, anstatt mitten im Laden?

Der Trick ist so einfach, wie genial! Die Supermärkte nutzen dabei gleich zwei unserer Sinne, um eine Kaufentscheidung aus dem Bauch zu treffen: Das Riechen und das Sehen.
Bauch an Gehirn: “Nimm das mit! Das will ich!”. Gehirn an Bauch: “Okay!”.
Zack, landet es im Korb. Piep, bezahlt. Plan erfolgreich.

Lasse deine Kunden kosten

Zugegeben, im Online-Marketing hast du es etwas schwieriger, als der Käseverkäufer auf dem Markt. Der weiß, dass er mit seiner Kostprobe sogar noch den Geschmackssinn der Kunden erreicht und damit den potentiellen Käufer nahezu wachsweich in der Hand hat. Der Kilopreis des Käses wird dann schnell zur Nebensache.

Und du kannst das auch! Versuche deinen Kunden bei deinem Content-Marketing auch immer wieder deine Produkte zu zeigen.
Nicht als Werbung! Sondern, um ihren Sehsinn anzusprechen. Fühlen, riechen, hören und schmecken scheiden erst einmal aus, wenn du ein Bild bei Instagram postest.

Aber glaube mir, das Gehirn setzt automatisch die Dinge zusammen.
Wir hören Knistern, wenn wir ein Feuer sehen. Wir riechen Holz, wenn wir jemanden sägen sehen, usw.


Und wer das nicht glaubt, der soll sich bitte jetzt auch nicht vorstellen, dass ich gerade eine schöne gelbe Zitrone mit einem Messer zerteile und ich – während der Saft in Tropfen auf meine Hand träufelt – herzhaft in die Zitrone hineinbeiße und sie genieße…

Nutze die Sinne mit Bildern

Eines der absoluten Erfolgsgeheimnisse von Instagram ist die Tatsache, dass wir Menschen in Bildern denken. Immer. Wir sprechen in Bildern, wir fühlen in Bildern, ja wir träumen sogar in Bildern.
Bilder verwurzeln sich in unserem Gehirn um ein Vielfaches stärker, als Gesagtes oder Geschriebenes.

Und wie heißt es so schön: Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
Versuche also, mit deinem Bild bei Instagram so viele Sinne wie möglich bei deinem Leser anzusprechen und mache ihn neugierig auf deine Zeilen darunter und auf dich.


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